Unterricht

Zu Schülerinnen und Schülern, die stationär im Klinikum sind, findet – unabhängig von der Verweildauer im Krankenhaus – eine Kontaktaufnahme durch die Lehr­kräfte der Schule für Kranke statt. Entscheidend für den Unterricht ist der pädago­gische Förderbedarf. In Abspra­che mit der Heimatschule wird nach dem dortigen Lehr­plan unterrichtet, um den Schülern trotz Krankheit die Möglichkeit zu geben, den Anschluss an den Leistungsstand der Klasse zu halten.

Aufnahmeverfahren

Bei Schülerinnen und Schülern, die als Externe in die Schule für Kranke in Offenburg oder Lahr kommen, oder die Hausun­terricht erhalten, steht zu Beginn ein Aufnah­megespräch mit der Schulleiterin. Enge Kontakte zur Heimatschule sowie intensive Netzwerkarbeit haben auch hier das Ziel, die Schüler bestmöglich in die Heimatschule zu re-integrieren oder, falls notwendig, eine neue Schule oder eine Anschlussmaßnahme zu finden. Kooperationspartner sind für uns in erster Linie die Eltern, aber auch andere betreuende Personen wie z.B. Psychologen, Therapeuten oder Mitarbeiter des Kommunalen Sozialen Dienstes.

Sowohl bei stationären als auch bei externen Schülern hat die Schule für Kranke eine Brückenfunktion für eine begrenzte Zeit, die individuell festgelegt wird.

Nachbetreuung

Im Sinne der „Fallverantwortung“ für längerfristig er­krankte oder externe Schüler übernimmt die Schule für Kranke die Nachbetreuung. Dies geschieht in Gesprä­chen und Telefonaten mit dem Elternhaus, der Heimat­schule oder der Nachfolgeeinrichtung.